Stellen Sie sich vor: Sie haben Monate in einem warmen, flüssigen, geschützten Raum verbracht, im Mutterleib. Dann werden Sie plötzlich geboren. Sie lassen diese wohlige, verschmolzene Verbindung mit Ihrer Umgebung hinter sich und kommen in eine Welt, die sich kalt, hell und fremd anfühlt.
Diesen Übergang erlebt jedes Neugeborene. Es ist ein gewaltiger Umbruch.
Damit sich ein Baby in dieser neuen Umgebung «zu Hause» fühlen kann, ist eines entscheidend: die körperliche und emotionale Präsenz der Mutter. Durch feinfühlige Reaktionen, liebevolle Berührung und Bindung wird die Mutter zur neuen haltenden Umgebung des Babys. Sie hilft ihm, sich in der Welt sicher, geborgen und verankert zu fühlen.
Warum Haut-an-Haut-Kontakt für die Entwicklung wichtig ist
Haut-an-Haut-Kontakt ist nicht nur tröstlich, er ist ganz wesentlich. Zahlreiche Studien zeigen, dass diese einfache Geste die neurologische Entwicklung eines Babys unterstützt, sensorische und motorische Bahnen stärkt und die emotionale Verbindung fördert. Es ist eine grundlegende Erfahrung, die vom ersten Tag an Vertrauen und Regulation aufbaut.
Ihr Baby halten: die Wiegeposition
Sie können Ihr Baby nie «zu viel» halten. Entgegen manchem alten Ratschlag verwöhnt körperliche Nähe Ihr Baby nicht, sie gibt ihm Sicherheit. Ihre Berührung sagt: «Du bist sicher. Du wirst geliebt. Ich bin da.»
Viele Eltern, mit denen ich arbeite, fragen mich, wie sie ihr Neugeborenes am besten und entwicklungsgerecht halten. Meine wichtigste Empfehlung? Die Wiegeposition.
Möchten Sie verstehen, warum und wie sie wirkt?



